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[ 25.02.2017 ]
News-Letter Februar 2017 Abteilung SCHACH
Nachdem das KSC-Team sich mit einem 6:2-Heimsieg gegen den SC Schwedt am vierten Spieltag auf Platz 3 der Regionalliga Ost vorgekämpft hatte, war durchaus gewisser Optimismus für die beiden Punktspiele im Februar angesagt. Zunächst ging es zum ESV Eberswalde III, und um ehrlich zu sein: Diese 3,5:4,5-Niederlage tat richtig weh! Wären doch Carsten Meyer[Brett 2] und Raymund Stolze [Brett 4] nicht von der Amaurosis scachistica infiziert gewesen, wie der Arzt und deutsche Schachmeister Siegbert Tarrasch die Schachblindheit einst in seinem Werk „Die moderne Schachpartie“ bezeichnet hatte. Beim Stand von 3,5:2,5 für den Gegner übersahen sie zwei klare Gewinnmöglichkeiten durch jeweils kurzzügiges Matt. Statt zweier voller Punkte gab es nur zwei halbe. Tarrasch führte übrigens für solche Patzer hochgradige Erregung als Ursache an, sodass aufgrund übermäßiger Konzentration klare Gewinnmöglichkeiten nicht mehr wahrgenommen werden. So bleibt von dem bitteren Doppelpunktverlust positiv der dritte Sieg von Boris Bernwald zu erwähnen – dreimal für Strausberg an Brett 8 gespielt und dreimal gewonnen. Der gerade 75 Jahre alt gewordene Neuzugang ist eine echte Verstärkung!

Zwei Wochen später wartete mit dem SV Briesen einer der drei Aufstiegskandidaten – die beiden weiteren Mitbewerber sind der SKV Bad Freienwalde und der USC Viadrina Frankfurt, gegen die es in Runde 9 und 10 geht. Die Situation vor Beginn dieses Heimspiels war eigentlich günstig: Die Briesener mussten das Brett 3 krankheitsbedingt freilassen. So gingen die Strausberger Königsjäger 1:0 in Führung. Allerdings agierte Alois Leichter an Brett 5 in der Eröffnung höchst unglücklich, also 1:1. Danach gab es an fünf Brettern jeweils ein Remis. So musste die Entscheidung an Brett 7 fallen, wo Dr. Eberhard Jaeckel leider ein für ihn nicht einfaches Endspiel halten konnte. So hieß es am Ende wie schon in Eberswalde erneut 3,5:4,5 gegen uns. Mit 6:6 Mannschafts- und 27,0 Brettpunkten sind die KSC‘ler erst einmal auf Platz 6 zurückgefallen [aktuelle Tabelle siehe http://www.schachligen.de/cgi-bin/admin/hp.cgi]. Allerdings warten nun mit dem Tabellenzehnten SV Glück Auf Rüdersdorf III und Neunten BSG Stahl Eisenhüttenstadt I [19. März/auswärts] zwei lösbare Aufgaben. Vor allem gegen den Nachwuchs der Kalkseegemeinde ist Zuhause ein Sieg Pflicht. Beginn dieses Heimspiels, das im Spiellokal in der Strausberger Ernst-Thälmann-Straße 25 ausgetragen wird, ist wie immer um 10 Uhr.

Bleibt vom Monatsbeginn noch ein Nachtrag. Bekanntlich hatte sich Hannah Schälicke als Regionalmeisterin Ost für die Brandenburger Nachwuchs-Titelkämpfe im Jugenddorf und Gut Gnewikow qualifiziert. In der U12 der Mädchen belegte sie bei ihrer ersten Meisterschaftsteilnahme Platz 7. Sowohl für Hannah als auch für ihre Betreuerin Ines Salisch ist das sicherlich ein motivierender Erfolg, weiterhin fleißig zu trainieren, zumal die Zehnjährige auch im kommenden Jahr noch in dieser Altersklasse startberechtigt ist.

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