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[ 17.11.2018 ]
23. Seniorenturnier 2018
Am 17.11.2018 fand das 23. Seniorenturnier in der Giebelseehalle in Petershagen statt. Der Sportfreund Eberhard Stucki hatte sich um die Organisation des Turnieres gekümmert. Neben den Abläufen des Turnieres sorgte er sich auch um das leibliche Wohl der Turnierteilnehmer. Dafür gebührt ihm unser aller Dank, zumal er an diesem Wochenende die Geburt seines ersten Enkelkindes erwartete. Wir wünschen den werdenden Eltern und dem neuen Erdenbürger alles erdenklich Gute.
Nun zum Turnier. Die Eröffnung des Turnieres fand gegen 9.15 Uhr statt. Der Sportfreund Stucki durfte sich über die Teilnahme von 9 Mannschaften freuen. Die Mannschaften wurden auf 3 Felder verteilt. Im Vergleich jeder gegen jeden, in den drei Staffeln, wurden die jeweiligen Platzierungen ausgespielt. Die Spieler mussten das Alter von 50 Jahren erreicht haben. Zugelassen war, dass maximal 2 Frauen eingesetzt werden, die das 50. Lebensjahr noch nicht erreicht haben.


In der ersten Runde hatten wir die Mannschaften Zwietracht Spreenhagen und die Mühlenberg Oldies als Gegner zugelost bekommen. Für unseren Verein spielten Carmen Koschke, Diana Bonke, Andreas Dubberke, Jürgen Gräber, Peter Rose, Thomas Meurer und Jörg Weller.
Unser erstes Spiel begann um 9.30 Uhr gegen die Mühlenberg Oldies. Hierbei legten wir einen super Start hin und führten recht schnell mit mehreren Punkten. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten, die unser Gegner mit unserem guten Spiel hatte, konnte er sich stabilisieren und holte den Rückstand langsam auf. Bei uns machte sich die Angst vor der eigenen Courage breit, wir wurden unsicher und verloren den ersten Satz mit 18.25 Punkten. Im zweiten Satz konnten wir an unser anfänglich gutes Spiel leider nicht anknüpfen. Ein Fehler bei der Aufstellung bereitete uns zusätzliche Probleme und so ging dieser Satz auch mit 14:25 Punkten an die Mühlenberg Oldies.
Im zweiten Spiel der Vorrunde trafen wir auf die Mannschaft von Zwietracht Spreenhagen, welche zum Schluss des Turnieres den 2. Platz der Staffel 1 belegen sollte. Trotz aller Bemühungen und eines anständigen Spieles unsererseits, gelang es uns nicht, den ersten Satz für uns zu gestalten. Mit 25:18 ging der erste Satz an die Zwietracht. Nun hielt die Negativserie schon 3 Spiele an und es wurde höchste Zeit eine Wende einzuleiten. Als sehr wirksame Entscheidung stellte sich heraus, den „Schlachtruf“ von „Auf Sieg“ auf „Sambuca“ umzustellen. Mit diesem Zeitpunkt lief unser Spiel besser. Alle Spieler erreichten ihr normales Leistungsvermögen und hatten Spaß. Mit dieser innerlichen Gelöstheit, Vertrauen und Spielwitz brachten wir unseren ersten Satzgewinn zustande und siegten mit 25:18 Punkten. Im Spiel der Mannschaften Zwietracht gegen Mühlenberg gingen die Sätze 25:17 und 25:23 aus. Damit standen die Platzierungen in unserer Staffel fest. Auf Feld 1 spielte das Team Zwietracht Spreenhagen, auf Feld 2 das Team Mühlenberg Oldies und wir fanden unsere nächsten Gegner auf Feld 3.
Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann zur ersten Begegnung mit dem Team der Netzgiganten Neuenhagen. Hier hat unser langjähriger Wegbegleiter und Sportfreund, Bernd Seidel, eine neue sportliche Heimat gefunden. Getragen von der „Sambucawelle“ spielten wir ein wirklich sehr gutes Spiel. Unserem Gegner ließen wir in keiner Phase des Spieles eine Chance und gewannen beide Sätze. Unsere beiden Frauen machten einen super Job. Ihre Zuspiele fanden die gewünschten Abnehmer und brachten viel Sicherheit in unser Spiel. Mit jeder gelungenen Aktion nahm die Sicherheit zu und wir bekamen einen Lauf. Die Spiele gegen die Netzgiganten Neuenhagen gewannen wir mit 25:19 und 25:15 Punkten.
Unser anschließendes Spiel gegen den SV Mühlenberg IV konnten wir in gleicher Manier fortsetzen. Unser Spiel lief reibungslos, alle Mannschaftsteile waren voll bei der Sache und ließen an unserem Sieg keinen Zweifel aufkommen. Beide Sätze gingen mit 25:12 und 25: 15 an uns. Damit stand fest, dass wir unsere Staffel gewonnen hatten.
Der Vergleich unserer beiden Gegner ging 25:18 und 25:23 für Mühle IV aus.
Abschließend möchte ich bemerken, dass wir mit unserer Leistung zufrieden sein können. Nach den Auf und Abs haben wir unser Spiel gefunden. Positiv bemerkbar machte sich unsere dazugewonnene Flexibilität im Angriffsspiel, die mehreren Trainingseinheiten beim VC Strausberg zu verdanken sind. Mit dem richtigen „Schlachtruf“ im Rücken sollte doch auch in Zukunft noch einiges zu erwarten sein.
Bei der abschließenden Siegerehrung, die der Sportfreund Stucki vornahm, durften sich in der Gruppe 1 die TuS Hellersdorf vor Zwietracht Spreenhagen und den Netzbroilern des VC Strausberg feiern lassen.
In der Gruppe 2 belegten die „Old Schmetterhand“ vom Blau-Weiß Eggersdorf vor den Mühlenberg Oldies und den Eggersdorfer Oldiefightern den ersten Platz.
In der Gruppe 3 wurde unsere Mannschaft vom KSC vor Mühle IV und den Neuenhagener Netzgiganten Erstplatzierter.
J.W.

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