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[ 31.03.2014 ]
KSC-Newsletter für März 2014
Schach: War der Monat Februar für die Strausberger Schachspieler eine Achterbahnfahrt zwischen „Pech & Glück“, so gibt es vom einzigen Punktspiel im März nur Gutes zu berichten: In Runde 8 der Regionalliga Ost war auswärts in Fürstenwalde anzutreten. Von der Papierform eine lösbare Aufgabe, obwohl die Zweite der BSG Pneumant mit 7:7-Mannschaftspunkten eine beachtliche Saison hingelegt hatte. Vor dem direkten Duell hatte dieses Team nur zwei Zähler Rückstand auf die KSC-Königsjäger und lag auf einem guten fünften Platz. Bei einem Sieg wäre man wegen der besseren Brettzähler – zu diesem Zeitpunkt stand es 27,0:24,0 für Fürstenwalde – sogar vorbei gezogen. Damit war aber der „Strausberger-Achter“ überhaupt nicht einverstanden, und nach mehr als vier Stunden Spielzeit stand ein verdienter 5:3-Sieg fest. Da der unmittelbare Konkurrent um Rang 3 SV Glück Auf Rüdersdorf III beim SC Rochade Müncheberg mit 3,5:4,5 verloren hatte, liegen die Männer um den 79-jährigen Mannschaftskapitän Alois Leichter [Brett 5], der mit Andreas Völschow [Brett 1], Carsten Meyer [Brett 3] und Raymund Stolze [Brett 4] für die vier vollen Punkte sorgte, jetzt sogar auf Platz 3. Die beiden wichtigen halben Zähler kommen auf das Konto von Martin Schulz [76 Jahre] und Horst Röder [79 Jahre] an den Brettern 7 und 8. Zum Abschluss wartet nun am 6. April mit dem SV Glück Auf Rüdersdorf III ein reines Kinder- und Jugend-Team, wobei bereits ein 4:4-Unentschieden für die Bronzemedaille reichen würde. Spielbeginn des letzten Heimspiels in der Vorstadtschule (Anbau links) in der Heinrich-Dorrenbach-Straße 1 ist um 10 Uhr.

Für ein KSC-Quartett ist die Saison 2013/14 mit diesem Punktspiel freilich noch nicht zu Ende. Am 27. April steht nämlich an gleichem Ort und zur gleichen Uhrzeit das Viertelfinale in der Landes-Pokal-Mannschaftsmeisterschaft 2013/14 auf dem Programm. Mit der SG Lok Brandenburg wartet dann ein Gegner, der zwei Spielklassen höher zu den absoluten Top-Teams gehört. Aber wie heißt es doch so schön – und das nicht nur im Fußball: Der Pokal hat seine eigenen Gesetzte. Dass die KSC-Spitzenspieler inzwischen wieder ein durchaus beachtliches spielerisches Niveau haben, konnten sie kürzlich bei zwei Veranstaltungen beweisen: So belegte Andreas Völschow bei den Landeseinzelmeisterschaften im Blitzschach in Rathenow mit 11,5 Punkten aus 17 Partien einen bemerkenswerten sechsten Platz, er verfehlte den Sprung auf das Siegtreppchen lediglich um einen halben Zähler. Beim 11. Joachim-Kolbe-Turnier in Fürstenwalde kam Stephan Cinkl [Brett 2] unter 51 Teilnehmern auf einen guten 22. Rang. Und Erfreuliches gibt es schließlich aus der von Ines Salisch ehrenamtlich betreuten Kinder-Gruppe zu berichten. Beim Winter-Turnier in Briesen erspielte sich Sofie Petersen in der H-Leistungsgruppe mit 750 Punkten ihre erste DWZ – herzlichen Glückwunsch! Die komplette Rangliste der Abteilung Schach, die gegenwärtig 17 Mitglieder zählt, ist übrigens im Internet zu finden.

Judo: Der Monat März begann für Cindy Golddgrebe sehr erfolgreich: Sie erkämpfte sich am 2. März in Herne den 3. Platz bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Altersklasse U 18. 19 junge Damen hatten in ihrer Gewichtsklasse (Ü 78 kg) am Wettkampf teilgenommen. Nach 3 Siegen stand ihr im Halbfinale die Thüringerin Maxime Brausewetter gegenüber. In Führung liegend, musste sie sich nach einer kleinen Unaufmerksamkeit kurz vor Schluss leider geschlagen geben. Im kleinen Finale sicherte sie sich dann aber nach taktisch klugem Kampf gegen Lisa Marie Markert aus Hessen die Bronzemedaille. Die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften hatte sie sich mit ersten Plätzen bei den Landesmeisterschaften in Strausberg sowie den Norddeutschen Meisterschaften in Frankfurt (Oder) gesichert.

Am 08. März fuhren unsere Judoka zum Einzelturnier der U 11 nach Oranienburg. Insgesamt kämpften knapp 100 Teilnehmer in gewichtsnahen Gruppen um die begehrten Medaillen. 1. Plätze erkämpften für den KSC Ole Flohr, David Villalon Strauß, Maxim Romanov und Leon Braesel. Josephine Simm wurde Zweite, Josie Zimmermann, Jeremy Kosin, Otto Brüning und Artur Bekker jeweils Dritte.

Bogensport: Mit einem kompletten Medaillensatz kehrten am 16. März die drei Strausberger Damen Lydia Laarz, Gabi Schultze und Anke Kutz von den Deutschen Hallenmeisterschaften des Deutschen Bogensport-Verbandes (DBSV) aus Minden zurück. Die erste Überraschung gab es mit dem Silber-Erfolg von Lydia Laarz in der Bogenklasse U 17 Compound. Es war Lydias erster großer Wettkampf mit dem Compound-Bogen, denn erst vor einem halben Jahr hatte sie die Bogenklasse gewechselt - vom eher traditionellen Jagdbogen zum technisch anspruchsvolleren Compound-Bogen mit Visier. Im Wettkampf half ihr dann das beharrliche Training der letzten Wochen und auch ihr Bruder Felix, der immer wieder hilfreiche und beruhigende Worte fand. Ganz nebenbei schraubte sie ihre persönliche Bestleistung, die zugleich Brandenburger Rekord bedeutet, von 508 auf 533 Ringe. Besser war nur Cindy Geppert (551 Ringe, Bautzener SV).
Am späten Sonntagnachmittag gingen die anderen beiden Damen an den Start. Auch hier war der Ausgang so nicht erwartet worden. Am Ende stand Anke Kutz mit 545 Ringen ganz oben auf dem Treppchen, ein Ring vor der Vorjahressiegerin Silke Bertram (544 Ringe, Döbelner BS 72e.V.) und ihrer Vereinskameradin Gabi Schultze (539 Ringe). Während Gabi und Silke mit ihren erreichten Ringzahlen nicht ganz zufrieden waren, strahlte die Siegerin übers ganze Gesicht. Ein Platz unter den ersten sechs und eine gute Ringzahl waren ihr Ziel gewesen. Dass es am Ende für ganz oben reichte, damit konnte niemand rechnen, lag doch ihr letzter Start bei einer DM schon acht Jahre zurück.

Am Wochenende darauf gelang es auch dem Herrentrio Klaus Schultze (Ü 45 Jagdbogen), Dietmar Kutz (Herren Primitivbogen) und Michael Kirchhof (Herren Langbogen) drei Medaillen zu erkämpfen. Als erster ging Langbogner Michael Kirchhof an den Start. Nachdem er im Vorjahr knapp die Qualifikationshürde verpasste, gelang ihm in diesem Jahr der Sprung auf Treppchen. Angespornt von Coach und Mitstreiter Dietmar „Didi“ Kutz konnte er seine guten Trainingsergebnisse diesmal auch im Wettkampf in 477 Ringe umsetzten. Vor ihm platzierten sich nur Micheal Süsselbeck, BSC Rheinberg 2001 (502 Ringe) und Holger Kreiner, SV Coppenbügge (490 Ringe).

Am Nachmittag machten es dann Klaus Schultze und Dietmar Kutz in ihren Altersklassen ebenso spannend, wobei Klaus die wohl kämpferisch größte Leistung zeigte. Denn nach dem ersten Durchgang (nach 30 Pfeilen) lag er nur auf Platz acht des starken Feldes. Aber im Gegensatz zu seinen Mitkonkurrenten gelang es ihm, sich im zweiten Durchgang deutlich zu steigern. Fünf mehr geschossene Zehner gaben am Ende den Ausschlag für Bronze. Es siegte Hans-Peter Strahl vom SV Cottbus Briesen mit 503 Ringen, vor Frank Bobert SV Bau-Union Berlin, ebenfalls 503 Ringe, aber 6 10er Treffer weniger und Klaus Schultze mit 497 Ringen. Dass Deutsche Meisterschaften ihre eigenen Gesetze haben, bewies der Sieger Hans-Peter Strahl, denn als Nachrücker aus der Qualifikation angereist, konnte er nur starten, weil ein anderer seinen Startplatz nicht wahrnehmen konnte. Spannend auch bei Dietmar Kutz: Er lag nach der ersten Hälfte noch auf Rang zwei. Nach einem kleinen „Einbruch“ reichte es aber glücklicherweise noch zu Bronze. Damit gab es für ihn die in den vergangenen Wettkampfjahren lang ersehnte Medaille. Kann er doch auch schon auf acht aktive Jahre zurückblicken. Damit schließt sich der Kreis und erstmals gelang es allen Strausberger Teilnehmern, sich eine Medaille zu erkämpfen.

Schwimmen: Am 15./16. März fanden in der Schwimm- und Sprunghalle im Europapark (SSE) die Norddeutschen Meisterschaften statt. 131 Vereine des NSV hatten knapp 600 Schwimmer für 2138 Einzelstarts und 189 Staffelstarts gemeldet. Es konnten ein Masterweltrekord, 2 Europarekorde und 2 Deutsche Masterrekorde aufgestellt werden. Die Mannschaft des KSC, bestehend aus 3 Damen (Martina Krause, Marina Wolinski, Heike Kaden) und 5 Herren (Felix Schulz, Rainer Krause, Wilfried Brunzel, Klaus Pfeffer, Ralf Brockhaus) hielten sich in diesem Starterfeld hervorragend! Sie stellten 2 Norddeutsche Meister sowie 3 weitere Medaillengewinner! Wilfried Brunzel gelang gleich der doppelte Titelgewinn: Über 50 m Brust erkämpfte er sich mit nur einer Zehntelsekunde Vorsprung den Sieg. Ebenfalls gewann er den Titel über 100m Schmetterling. Außerdem holte er Silber über 200m Brust sowie Bronze über 200 m Lagen. Auch Martina Krause holte sich den Meistertitel gleich zweimal: Sie siegte über 50 m Schmetterling und 50 m Brust. Marina Wolinski musste sich über 200 m Rücken nur einer Schwimmerin geschlagen geben und erkämpfte die Silbermedaille. Klaus Pfeffer und Heike Kaden schwammen über 200 m Brust in ihren Altersklassen auf den Bronzerang. Aber auch der 19-jährige Felix Schulz, der einen seiner ersten Masterswettkämpfe bestritt, setzte mit 3 neuen persönlichen Bestzeiten und sehr guten Platzierungen die Erfolgsbilanz fort. Er schwamm über 100 m Brust nur knapp an einer Medaille vorbei und wurde Vierter. Über 200 m Brust kam er auf einen tollen 5. und über 50 m Brust auf den 6. Platz. Rainer Krause trug mit zwei 5. Plätzen über 50m Schmetterling und 50 m Freistil zum großartigen Abschneiden des KSC bei.

Bereits eine Woche vorher starteten die Kinder und Jugendlichen ebenfalls im SSE beim Internationalen Berolina-Cup. Hier konnten besonders Tamina Bemm (Jahrgang 2004) und Lennart Salabarria Glanzpunkte setzen. In einem riesigen Starterfeld (ca. 1000 Schwimmer und Schwimmerinnen) aus über 60 Vereinen des In- und Auslandes (u.a. Schweiz, Russland, Tschechien) gelang es den beiden Teilnehmern, sich unter den ersten 6 zu platzieren. Tamina schwamm sogar über 100 m Brust haarscharf an der Bronzemedaille vorbei auf den 4. Platz. Außerdem erkämpfte sie sich über 50 m Brust einen guten 5. Platz. Lennart schwamm über 50 m Schmetterling mit neuer persönlicher Bestzeit auf Rang 6!

Schwimmer aus 16 Vereinen schwammen am 22. März zum 22. Mal um den Sparkassenpokal in Frankfurt/Oder. Natürlich war auch die Masters-Mannschaft des KSC wieder mit am Start und die 19 Sportler gaben ihr Bestes. Vier Mitglieder fielen krankheitsbedingt aus und so musste vor Ort die Staffelaufstellung geändert werden. Die Einsatzbereitschaft jedes Einzelnen hat sich aber gelohnt. So holten die zwei Frauenmannschaften über 4 x 50m Freistil Silber (Mannschaft 1: Julia Kaeding, Kathrin Melz, Heike Kaden, Anja Wegemund; Mannschaft 2: Marina Wolinski, Martina Krause, Marlen Henning, Helga Boßdorf). Ebenfalls Silber errang die 2. Mannschaft der Männer (Hans Benthin, Dieter Zobel, Prof. Dr. Gerd Dietrich, Arno Sabisch). Die erste Männermannschaft mit Felix Schulz, Sirko Manthei, Klaus Pfeffer, und Johann Usovitsch erschwamm sich sogar die Goldmedaille!

Mit 48 Podiumsplätzen sorgte jeder Einzelstarter für wertvolle Punkte in der Pokalwertung. 12 Sportler standen gleich dreimal auf dem Siegerpodest und Julia Kaeding, Martina Krause und Sirko Manthei gewannen sogar den Preis für die beste Einzelleistung in ihrer Altersklasse! Am Schluss fehlten dem KSC Strausberg mit 316 Punkten nur 19 Punkte für den Sieg, der mit 335 Punkten wieder an den gastgebenden Verein ESV Frankfurt/Oder ging. Dennoch war jeder mit Recht stolz auf diesen 2. Platz.

Sportler des Jahres MOL: Erfolgreiche KSC-Mitglieder gehörten am 28. März zu den „Sportlern des Jahres 2013 in MOL“. Die Veranstaltung fand im „Volkshaus-Nord“ in Strausberg statt. Luisa Kisan (Leichtathletik) und Hannes Wilksch (Radsport) siegten bei den Mädchen bzw. Jungen. Zweite Plätze belegten in ihren Kategorien Sophie Zinke (Radsport, Mädchen), Jördis Koch (Leichtathletik, Frauen) und das Sprint-Team des 1. RSC mit Sophie Zinke, Hannes Wilksch und Theo Zetsche (Jugendmannschaften). Dritter bei den Jungen wurde Paul Fengler (Leichtathletik). Zu den Platzierten gehörten auch Cindy Goldgrebe (Judo, 4. Platz Mädchen), Sven Lehmann (Judo, 4. Platz Männer), sowie Lydia und Felix Laarz (Bogensport, jeweils 5. Platz Mädchen bzw. Jungen). Als verdienstvollste Trainer wurden vom KSC Liza Hentschke (Teamgym) und Andreas Wegner (Judo) geehrt. Herzlichen Glückwunsch!

Termine zum Vormerken
. 06.04.2014 - 10.00 Uhr 4. Seriencrosslauf, Start an der Clara-Zetkin-Schule Strausberg
. 11.04.2014 - 09.30 Uhr Märchenvorführung des Tanztheaters „Das kleine Nichts“, AIK (ausverkauft)
. 12./13.04.2014 - 10.00 Uhr: Sparkassen-Cup im Judo, Judohalle im SEP
. 13.04.2014 - 17.00 Uhr Tanztheater-Gala „Gut gelaunt“ und Ausschnitte aus dem Märchen „Das kleine Nichts“, AIK (ausverkauft)
. 01.05.2014 - 14.00 - 17.00 Uhr Kinderfest mit dem Fanfarenzug, Energiearena
. 03.05.2014 - 09.00 Uhr 24. Strauspokal im Bogenschießen, Bogensportanlage Wriezener Straße
. 04.05.2014 - 15.00 Uhr Frühjahrskonzert des Kleinen Klubchores, Tonhalle
. 07.05.2014 - 18.30 Uhr Delegiertenversammlung des KSC, Jugendsporthaus

Weitere Infos unter
. Tel.: 03341 42 11 78
. E-Mail: info@ksc-strausberg.de
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