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[ 21.11.2015 ]
Landesbesten im Crosslauf ermittelt
21. und 22. November 2015

10 Jahre ist es her, dass die Landesbesten im Crosslauf letztmalig in Luckenwalde ermittelt wurden, auf einer abwechslungsreichen Strecke, mit kurzen giftigen Anstiegen. Ein gewisser Carsten Schlangen, seines Zeichens Vizeeuropameister über 1500m, machte damals erstmalig in der Berlin-Brandenburger Läuferszene auf sich aufmerksam. Das Geschehen war Konstantin Otto damals freilich noch relativ gleichgültig, schließlich zählt er auch heute erst 12 Lenze. Auf der anderen Seite kann man Konstantin schon als alten Hasen der Szene bezeichnen, denn so manche Crosslaufmedaille schmückt bis zum heutigen Tage seine Vitrine. Dennoch hat es bislang nicht für den Sprung ganz nach oben gereicht. Doch das sollte sich ändern.

Gemeinsam mit Tobias Strauß, der am Ende einen guten 7. Platz belegte, ging Konstantin auf die 1,1 km lange Runde. Diese war zweimal zu bewältigen. Nach einer klugen Renneinteilung konnte sich Konstantin auf der technisch anspruchsvollen Bergab-Passage zum Ziel hin noch ganz nach vorne schieben und seinen ersten Landesmeistertitel im Einzel einfahren. In der M11 machte es Fabian Strauß wieder spannend, doch wie so oft leider etwas zu spannend. Fabian wurde Vierter, ausgezeichneter Vierter. Gleiches blieb auch Paul Fengler in der U18 vorbehalten. Ähnlich stark war Jördis Krüger als Fünfte bei den Frauen aufgelegt.

Kaum zu Hause angekommen, da ging es für unsere erfolgreichen Crossläufer schon wieder los. Tag zwei des Crosswochendes stand an, sozusagen die Kür nach der Pflicht. Es wurden die Regionalmeister gesucht. Konstantin Otto (M12) ließ sich als frischgebackener Landesmeister auch hier nicht lumpen und gewann souverän vor einem gut aufgelegten Tobias Strauß. Auch Fabian Strauß war an seinem zweiten Einsatz an diesem Wochenende noch in guter Form und entschied die M11 für sich.

Aber nicht nur unsere Landesmeisterschaftsteilnehmer waren für Siege gut, auch Peer-Norwin Grafe (M5), Len Bensch (W10), Andy Beile (M40) und Wilfried Krüger durften auf dem Siegerpodest ganz nach oben klettern.
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